Praxis-Tipp: Bei wiederkehrendem oder anhaltendem Durchfall, häufigem Erbrechen, Blut im Kot, starken Bauchschmerzen oder einer deutlichen Verschlechterung des Allgemeinbefindens sollte der Hund zeitnah tierärztlich untersucht werden. Dahinter können neben einer gestörten Darmflora auch Infektionen, Parasiten, Futtermittelunverträglichkeiten oder andere behandlungsbedürftige Erkrankungen stehen. Eine gezielte Unterstützung des Darmmikrobioms ersetzt daher keine tierärztliche Diagnose oder Behandlung, kann aber nach Abklärung der Ursache oder während der Rekonvaleszenz sinnvoll dazu beitragen, die Darmflora zu stabilisieren.